Einladung zum Thementag / Bei mir zuhause ist alles ganz anders

Unterstützung für Kinder mit psychisch kranken Eltern

„Kinder psychisch erkrankter Eltern leben in einer besonders schwierigen Situation. Es ist kaum möglich für sie, das bedrückende oder verwirrende Verhalten des erkrankten Elternteils zu verstehen. Ihre Kontakte zu anderen Kindern sind belastet. Häufig trauen sie sich nicht, andere Kinder zu sich nach Hause einzuladen. Wenn sie das Verhalten ihrer Eltern mit dem anderer vergleichen, kann es sein, dass sie vor unlösbaren Fragen stehen: Was ist mit meiner Mutter, mit meinem Vater? Warum ist das bei den anderen anders?

Sie sind von Isolation bedroht. Sie, die Kinder sorgen und kümmern sich intensiv um ihre Eltern. Das ist eine große Last auf kleinen Schultern und kann zu einer emotionalen Überforderung führen.

Es ist häufig schwer für diese Kinder, im Umfeld, in der Schule Entlastung und Ansprechpartner zu finden. Sie wollen ihre Eltern ja schützen und nicht schlecht über sie reden. Wo finden sie Beratung und Entlastung? Die Kinder, um die es hier geht, tragen ein hohes Risiko, selber im späteren Leben psychisch zu erkranken.“ Die Brücke, Kinderschutzbund

Eingeladen sind alle, die das Thema interessiert, die interessierte Öffentlichkeit und Fachöffentlichkeit, die des Merkens würdigen Situationen wahrnehmen und Hilfe anbahnen möchten.

Am 18. Juni 2015 von 16 bis 20 Uhr im Lebensmittelinstitut KIN e.V.

Flyer Thementag

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Qualität der Schulmensen in Neumünster

Im ersten Halbjahr 2014 befasst sich die Lenkungsgruppe des lokalen Bündnisses für Familie in Neumünster mit der Situation der Schulmensen in den weiterführenden Schulen in Neumünster

Durch die verlängerte Verweildauer der Schülerinnen und Schüler am Lebens- und Lernort Schule möchte das lokale Bündnis die Schulmensa nicht nur als Ort der Essensausgabe verstehen, sondern vielmehr anregen, dass dort ein wichtiger Ort entsteht, an dem man sich mit Freunden treffen, sich mit einem Getränk zurückziehen oder kleine Snacks für zwischendurch essen kann.

Durch diese Aktion des lokalen Bündnisses soll das gute Beispiel positives bewirken.

Die Schülerinnen und Schüler der Schulen mit einer Mensa, die die fünfte oder höhere Klassenstufe besuchen, werden gebeten, im Rahmen einer Onlinebefragung die Situation in den Schulmesen zu bewerten.

Hierbei geht es um die Frage der Qualität der angebotenen Speisen, der Frage nach frischen Salaten und Getränken aber auch der Frage nach Mitbestimmung bei der Speiseplanaufstellung.

Zusätzlich wird gefragt ob die Mittagspause überhaupt ausreichend ist, um gemütlich das Mittagessen einzunehmen, ob die Atmosphäre einladend ist, Lehrkräfte auch die Mensa nutzen, die Mitarbeitenden in der Mensa freundlich auftreten und welche zusätzlichen Hinweise und Wünsche die Schülerinnen und Schüler an die Mensabetreiber haben.

Die Ergebnisse dieser Befragung werden im Juli der Öffentlichkeit vorgestellt

Familienkalender 2012

In Kooperation mit dem Mediaprint Infoverlag GmbH bringt das lokale Bündnis für Familie in Neumünster für 2012 erstmalig einen Familienkalender heraus

Dieser Kalender wird in einer Auflage von 7.000 Exemplaren über die Kindertageseinrichtungen, die Kindertagespflege, die Grundschulen, das Bürgerbüro, das Sozialkaufhaus der Diakonie-Altholstein, die AOK-Geschäftsstelle und die Inserenten kostenlos verteilt.

Durch die Finanzierung über die Inserenten ist nicht nur die kostenfreie Verteilung möglich, sondern entstehen damit auch dem lokalen Bündnis für Familie keinerlei Kosten.

Sollten Sie noch Kalender benötigen, wenden Sie sich bitte an den Fachdienst Kinder und Jugend der Stadt Neumünster, Telefon: 04321-9422557.

Dieses Vorwort begleitet den Familienkalender 2012:

Die Familien sind die soziale Mitte unserer Gesellschaft. Für eine nachhaltige Sicherung ihrer Stabilität und ihrer Lebensbedingungen ist das Engagement der gesamten Gesellschaft erforderlich. Nachhaltige Familienpolitik beinhaltet als wesentliches Element die gemeinsame Anstrengung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Lokalen Bündnisse für Familie sind Foren mit denen sich nachhaltige Wirkungen erzielen lassen und in denen der demografische Wandel vor Ort Gestaltung findet.

Das lokale Bündnis für Familien ist ein Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern der Rathausfraktionen und der Verwaltung der Stadt Neumünster. Im Internet finden Sie weitere Informationen unter der Adresse: www.familienfreundliches-neumuenster.de

Diese Initiative möchte dazu beitragen, Familie und Beruf besser miteinander in Einklang zu bringen. Sie hat ebenso das Ziel, das Miteinander der Generationen zu fördern und die Erziehungskompetenz von Eltern zu stärken. Dieses geschieht in Neumünster hauptsächlich durch verschiedene Aktionen und Projekte, in denen beispielhaftes Engagement gewürdigt und öffentlich präsentiert wird.

Für das Jahr 2011 wird dieser Familienkalender in Neumünster erstmalig herausgegeben. Den vielen Firmen und Institutionen die durch ihre Inserate die Finanzierung dieses Kalenders ermöglichen, danken wir für dieses Engagement. Hierdurch können wir diesen Kalender allen Familien über die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und über die Schulen kostenfrei zur Verfügung stellen. Ebenso danken wir dem Verein ‚Mehr Zeit für Kinder e.V.’ und dem ‚mediaprint weka info verlag’ für die Realisierung dieses Projektes.

Allen Familien in Neumünster wünschen wir ein gesundes, erlebnisreiches und fröhliches Jahr 2011 und dass sie diesen Kalender nutzen, um möglichst viel Zeit für gemeinsame Stunden und Erlebnisse einzuplanen.

Dr. Olaf Tauras
Oberbürgermeister

Günter Humpe-Waßmuth
Erster Stadtrat

Familienkalender

Lokales Bündnis für Familie Neumünster unterzeichnet Erklärung für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Eltern in Neumünster brauchen Zeit für beides – Familie und Beruf

Neumünster, 31.01.2012 – Herr Erster Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth hat für das lokale Bündnis die Erklärung „Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ unterzeichnet. Mit der Erklärung unterstreichen Lokale Bündnisse für Familie in ganz Deutschland, sich auch künftig dafür einzusetzen, neue bedarfsgerechte Angebote für Familien zu entwickeln und die vorhandenen stetig zu verbessern – auch und gerade jene Angebote für Eltern mit Schulkindern.

„Damit berufstätige Eltern genügend Zeit haben, um der Verantwortung für ihre Kinder nachzukommen, ist eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ganz entscheidend“, sagte Günter Humpe-Waßmuth. „Deshalb machen wir uns in Neumünster für dieses Thema stark.“

Auch angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs ist eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf von großer Bedeutung. Nach Berechnungen der Prognos AG für den Zukunftsrat Familie im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) könnten in Deutschland fast eine halbe Million Mütter mit Schulkindern kurzfristig wieder in das Arbeitsleben zurückkehren, wenn ihnen verlässliche Betreuungsangebote zur Verfügung stünden.

Im Wettbewerb um kluge Köpfe geben familienfreundliche Rahmenbedingungen immer häufiger den Ausschlag bei der Entscheidung für oder gegen den Arbeitsplatz.

Um Familien in Neumünster weiterhin bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen, hat sich das lokale Bündnis für Familie für das Jahr 2012 vorgenommen, über die Form einer Vernetzung der Akteure und über eine Idee für eine Anlaufstelle für Familien zu diskutieren.

Hierfür ist einen Austausch geplant, der sich auf folgende Fragestellungen bezieht:

Wie informieren, beraten, vermitteln, helfen, organisieren, initiieren Multiplikatorinnen und Multiplikatoren „rund um die Familie“ ihr Engagement?

Ist eine zentrale Anlaufstelle sinnvoll, wenn es darum geht, passgenaue Betreuungsformen für Kinder jeden Alters zu finden – von Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen über Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern und Ferienprogramme bis hin zu Hilfen für Eltern mit behinderten Kindern?

Benötigt Neumünster eine zentrale Anlaufstelle für Eltern mit Neugeborenen?

Wie können Netzwerkpartner sich als Ansprechpartner für Unternehmen und Beschäftige in Sachen „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ präsentieren?

Die Erklärung für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland, die jetzt auch in Neumünster unterschrieben wurde, können Sie auf der Internetseite der Lokalen Bündnisse für Familie unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de herunterladen.

Hintergrund

Die Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen sowie Akteurinnen und Akteure mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

Derzeit engagieren sich mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, in rund 5.200 Projekten. 661 Lokale Bündnisse sind in der Initiative bereits aktiv (Stand 17.11.2011).

In den Kreisen, Städten und Gemeinden mit einem Lokalen Bündnis leben rund 56 Millionen Menschen. Das Bundesfamilienministerium hat eine Servicestelle eingerichtet, die den Aufbau und die Weiterentwicklung der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt. Die Servicestelle wird aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Schwerpunkte des Engagements des lokalen Bündnisses für Familie in Neumünster im Jahr 2012

*Übergewicht und Adipositas* und die damit verbundenen Probleme sind bei Kindern und Jugendlichen weit verbreitet. In Deutschland sind 9% der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren übergewichtig, 6% sind bereits adipös.

Das lokale Bündnis für Familie in Neumünster möchte mit Aktionen positives Engagement im Bereich der Prävention würdigen und Anreize geben, mit Kindern und Jugendlichen die Themen gesunde Ernährung und Bewegung zu bearbeiten.

Die weitere Planung der Aktionen findet im Rahmen der Sitzung Ende Februar statt.

Netzwerkgestaltung – Anlaufstelle für Familie

Das lokale Bündnis für Familie hat sich für das Jahr 2012 vorgenommen, über die Form einer Vernetzung der Akteure und über eine Idee für eine Anlaufstelle für Familien zu diskutieren.
Hierfür ist einen Austausch geplant, der sich auf folgende Fragestellungen bezieht:

Wie informieren, beraten, vermitteln, helfen, organisieren, initiieren Multiplikatorinnen und Multiplikatoren „rund um die Familie“ ihr Engagement?

Ist eine zentrale Anlaufstelle sinnvoll, wenn es darum geht, passgenaue Betreuungsformen für Kinder jeden Alters zu finden – von Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen über Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern und Ferienprogramme bis hin zu Hilfen für Eltern mit behinderten Kindern?

Benötigt Neumünster eine zentrale Anlaufstelle für Eltern mit Neugeborenen?

Wie können Netzwerkpartner sich als Ansprechpartner für Unternehmen und Beschäftige in Sachen „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ präsentieren?